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Was bedeutet C.O.S.C.?

Härtetest bestanden. Die Abkürzung steht für „Controle Officiel Suisse des
Chronomètres“ und dieses Zertifikat wird Präzisionsuhren verliehen, deren
Uhrwerke die von den Normes de l’Industrie Horlogère Suisse (NIHS)
vorgeschriebenen Kontrollen erfolgreich bestehen. Zur Vergabe des
Zertifikats werden die Präzision und Ganggenauigkeit der Uhren fünfzehn Tage
lang unter verschiedenen Einsatzbedingungen und verschiedenen Temperaturen
getestet.

Die ersten zwei Tage in "Krone links" Position bei 23 Grad, und nur etwa 24
Prozent Luftfeuchtigkeit. Nach etwa 24 Stunden werden die Werke einzeln
gemessen, aufgezogen und wieder in den Prüfungsraum verfrachtet. Es folgen
zwei Tage mit Krone "oben" - (3H), zwei mit Krone "unten" - (9H), zwei mit
Zifferblatt "unten" - (FH) und zwei mit Zifferblatt "oben" - (CH), alles bei
23 Grad.

Werke mit Zusatzmechanismen werden am zehnten Prüfungstag zusätzlich auf
ihre Funktionssicherheit geprüft. Zum Beispiel werden Chronographen
eingeschaltet, um deren Einfluss auf das Gangverhalten festzustellen. Dann
kommen die Temperaturprüfungen. Im kühlen Raum bei 8° C verbringen die
Prüflinge den elften Tag, im heißen Raum bei 38° C den 13 Tag ihres 15tägien
Examens. Dazwischen, am zwölften Tag, werden die Werke wiederum auf 23 Grad
erwärmt. Nach 15 Tagen Prüfung entscheidet sich bei jedem einzelnen Werk, ob
es die Kriterien erfüllt und einen Gangschein erhält. Sollte ein Werk
erhebliche Gangabweichungen zeigen oder gar stehen bleiben, schickt die COSC
es unbesehen an den Hersteller zurück.

Nur Uhren mit einer täglichen Abweichung von weniger als zehn Sekunden
erhalten das offizielle Zertifikat der C.O.S.C.